Kinderkrankheiten – coming soon…

flyerIn diesem Jahr hatten wir eine schlechte Serie. Quasi seit Januar haben sich beide Jungs gegenseitig die Krankheiten aus dem Kindergarten und von der Tagesmutter gegenseitig weitergegeben und waren in der Regel nacheinander krank.

Ich hatte mich dazu mit der Mund-Hand-Fuß-Krankheit angesteckt,  und danach noch eine Nebenhöhlenentzündung…

Unser Kinderarzt hat uns also mindestens alle zwei Wochen gesehen. Im Mai gab er uns dann die im Bild zu sehende Broschüre mit und tröstete uns ein wenig. Wir waren ein bißchen auf dem Zahnfleisch unterwegs, weil man mit einem kranken Kind immer den ganzen Alltag umplanen muss.

Unser Kinderarzt meinte aber, das würde vorbeigehen, sobald die Jungs mal 1-2 Wochen ohne Infekt wären. Und tatsächlich – seit Juli sind wir frei von Krankheit und Fieber. *klopfaufholz*

Mal sehen, wie lange es hält, denn in beiden Betreuungseinrichtungen gehen die Infekte schon wieder los…

Kind und Technik – obacht!

Letztens passierte Folgendes: Kind sitzt mit meinem Handy und blättert eigenhändig durch die Fotos… Wir Eltern machen uns fertig, auf einmal kommen Kind und Handy zu uns: “Da Opa” kriege ich mein Handy gereicht und schon höre ich durch den Hörer tatsächlich den Opa reden “hallo, hallo?”. Sie hat mal eben den Opa angerufen. Um 6:38 Uhr. Wie auch immer. Naja, kann passieren, dachten wir, Opa verabschiedet, Handy weggelegt.

Kind hatte ein wenig Fieber, so dass ich mit ihr zu Hause blieb. Irgendwann suchte ich dann mein Handy. Nachts hab ich den Ton komplett aus, so dass anrufen auch nix brachte.

Viel später dann bekam ich einen Anruf meiner älteren Schwester über Festnetz: Ich soll mal dringend Onkel … anrufen, der würde schon seit Stunden versuchen, mich auf dem Handy zurückzurufen. Wie jetzt? Ja, ihr habt ihn wohl heute morgen in Allerhergottsfrühe angerufen, und er macht sich Sorgen.

Tja, was war passiert? Kind hatte nicht nur beim Opa durchgeklingelt, sondern auch beim Onkel. Wie auch immer.

Ich habe dann da mal angerufen und erzählt, wie technisch begabt unser Kind schon ist.

Das Handy habe ich dann nachmittags untem Bett gefunden – mit 11 Anrufen in Abwesenheit. Seitdem ist die Tastensperre wieder drin, bei der man eine Fingerkombination über den Bildschirm fahren muss…

Vorteile durch Mitgliedschaft??

Ist es nicht fair, das man, wenn man irgendwo Mitglied ist und einen Beitrag zahlt, dadurch Vorteile bei diesem Verein oder dieser Institution bekommen darf? Ich finde schon. Trotzdem wird einem dieses geneidet (heißt das so?).

Fall bei uns: Ich arbeite bei einem Träger und wir beide engagieren uns bei eben diesem Träger, der u.a. viele soziale Dienstleistungen anbietet. So auch Kindergärten. Es ist sehr schwierig in Aachen einen Kindergartenplatz zu ergattern – manche Eltern melden ihre Kinder bei oder sogar schon vor Geburt an, um ja eine Chance zu bekommen.

Wir dachten uns, gucken wir doch mal, ob wir beim Kindergarten unserer o.g. Institution eine Chance bekommen. Hin zum Gespräch – man kennt sich durch unser Engagement – und zack – haben wir die Zusage. Wo andere auf Wartelisten stehen, hat sich unser Einsatz gelohnt.

Kaum haben wir die Zusage im Bekanntenkreis (wo auch Eltern nach Kita-Plätzen suchen) kommuniziert, sehen wir uns einem kleinen Shitstorm entgegengesetzt. Wie unfair das wäre – nur ein Gespräch, direkte Zusage blablabla. Ich brachte dann das Beispiel der Mitgliedschaft an und dass wir auch schon ob dieser Mitgliedschaft belächelt wurden, half alles nix. Unfair. Gleiche Behandlung für alle!

Ich finde: Nix da. JedeR hat die Chance, sich zu engagieren wie wir, und natürlich bekommen wir dadurch Vorteile.

Die Mitgliedschaft ist übrigens bei der katholischen Kirche.

 

 

Wo ist die Gerechtigkeit?

Wie unten geschrieben, haben wir eine (lange fällige) Förderung dafür bekommen,dass wir unser Kind bei einer Tagesmutter unterbringen, und beide wieder arbeiten gehen. Soweit so gut.

Zwei Mütter aus unserer Tagesmuttergruppe haben Anfang des Jahres das jeweils zweite Kind bekommen und sind nun in Elternzeit. Aber: Damit haben sie keinen Anspruch mehr auf die Förderung ihres ersten Kindes bei der Tagesmutter. Denn: Die Mütter sind ja nun nicht mehr erwerbstätig. Ist das gerecht? Vor allem vor dem Hintergrund, dass diese Regelung für Kindergartenkindermütter nicht gilt.

Die Förderung endet tatsächlich in dem Moment, in dem ein Elternteil, in diesem Fall ja die Mutter schon in den Mutterschutz geht… Irgendwas ist da faul. Widersprüche sind bereits eingelegt, Klagen werden geprüft…

Unsere Tagesmutter mutmaßte darüber bereits, dass es vielleicht doch politischer Wille ist, dass die Mutter eben für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt. Das glaube ich noch nicht – aber wahrscheinlich ändere ich meine Meinung, wenn wir mal ein zweites Kind bekommen…

Was für ein konservatives Kaff…

…in dem wir im Urlaub waren:

Papa und Kind gehen im Urlaubskaff morgens zum Einkaufen. Es gibt einen Bäcker und einen kleinsten Supermarkt. Beim Bäcker guckt uns die Verkäuferin an und sagt “na, ist heute mal der Papa mit dir einkaufen?”. Ich schon wieder mit hohem Blutdruck “das ist doch nix Besonderes” – und gehe weiter zum Supermarkt.

Dort an der Kasse fast dasselbe Szenario: “na, heute mal mit dem Papa einkaufen? Hat der auch nix vergessen?”. Daneben drei Mütter mit ihren Puten Kindern, die hochachtungsvoll nicken. Ich so: “jaja, im Urlaub kann das ja auch mal der Papa machen” – packe mein Kind, gehe nach Hause und sage “los, pack die Koffer, wir fahren sofort nach Hause!”.

Scheinbar ist es in ländlichen Gebieten immer noch so, dass eine 70er-Jahre-Familienstruktur vorherrscht. Oder zumindest eine Erwartung: Vater verdient das Geld, Mutter schmeißt den Haushalt. Und dan wundern sich die Leute, dass die kleinen Orte veralten, und die Landflucht der jungen Leute immer mehr zunimmt…

Lobrede an die Stadt – jetzt aber wirklich

Drei Tage waren nach dem letzten Eintrag vergangen – und bäm! schickt uns die Stadt Aachen einen Bewilligungsbescheid. Nicht schlecht – wir sind sogar richtig eingestuft worden und sparen dadurch nun ca. 500 € im Monat. Wenn jetzt unsere Tagesmutter auch noch ihr Geld bekommt, wäre ja alles in Butter. Danke also für die unerwartete schnelle Bearbeitung – das lief ja echt wie geschmiert. War also doch keine schlechte Idee, noch ein paar “Werther´s Original” in den Umschlag mit den Antragsunterlagen zu stecken…

 

Lobesrede an die Stadt – Teil 2

Wie unten geschrieben: Letzte Woche gingen alle Antragsunterlagen in die Post.

Gestern erhielten wir Post von eben jenem Sachbearbeiter: “Anbei schicke ich ihnen den Antrag auf Förderung zu. Bitte reichen sie die Unterlagen komplett bei mir ein.”

Da frage ich mich schon, arbeitet die Post nicht richtig, oder die Stadtverwaltung, oder was? Memo an mich: Beim nächsten Mal persönlich vorsprechen oder per Einschreiben schicken…